Seefunk #3 Mich zeigen heißt Verbindung wagen
Shownotes
Wie viel von mir möchte ich in einer Beziehung zeigen? Was bleibt unter der Wasseroberfläche – und was möchte ich sichtbar werden lassen?
In dieser Folge geht es um Aufrichtigkeit – das ICH nach außen und darum, wie wir uns zeigen können, ohne alles von uns preiszugeben. Aufrichtigkeit kann heißen, Grenzen sichtbar zu machen, Unsicherheit zu zeigen, um Unterstützung zu bitten oder für etwas einzustehen, das uns wichtig ist.
Lesefassung & weitere Seefunk-Folgen: https://klarseen.de/gfk-blog-und-podcast-seefunk/ Eintauchen in die Gewaltfreie Kommunikation – Basisseminar Der nächste Termin: 25.–27. September 2026 in Tübingen https://klarseen.de/eintauchen-in-die-gewaltfreie-kommunikation/
Mich zeigen heißt, Verbindung zu wagen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen beim Seefunk, dem Podcast von Sabine Dieterle.
00:00:05: Hier verbinde ich gewaltfreie Kommunikation mit Impulsen aus Psychologie, Neurologie, innere Anteilerarbeit sowie Selbst- und Korregulationen.
00:00:14: Schön dass du da bist!
00:00:17: Mich zeigen heißt Verbindung Wagen.
00:00:20: Heute geht es um ein Thema an dem ich selbst sehr gewachsen bin und an dem immer noch wachse – Aufrichtigkeit Mich so zu zeigen, dass man gegenüber erfahren kann was in mir lebendig ist.
00:00:33: Das kann Verbindung ermöglichen und gleichzeitig wissen wir nie genau was es zwischen uns auslöst.
00:00:39: Und genau darin liegt für mich die Spannung.
00:00:42: Wir wünschen uns Zugehörigkeit Verständnis Harmonie und wir wollen zugleich klar und echt sein.
00:00:50: Manches drängt uns das wir's aussprechen und anderes halten wir lieber zurück weil wir uns damit nicht oder eben noch nicht zeigen möchten.
00:01:01: Aufrichtigkeit bewegt sich deshalb für mich immer auch zwischen Sichtbarkeit und Schutz.
00:01:07: In der Haltung der gewaltfreien Kommunikation gibt es drei Verbindungsoptionen, die erste geht zu mir selbst – was ist gerade in mir los?
00:01:16: Ich fühle ich mich!
00:01:18: Was ist mir
00:01:18: wichtig?!
00:01:20: Das ist Selbstempathie, das ich nach innen.
00:01:24: Die zweite geht zu meinem Gegenüber – was is bei dir los?
00:01:28: Was bewegt dich?
00:01:30: Was ist dir wichtig?
00:01:32: Das ist Empathie, dass du verstehst.
00:01:36: Und die dritte führt wieder von mir nach außen.
00:01:40: Was von dem was in mir lebendig ist möchte ich dir zeigen!
00:01:45: Das ist Aufrichtigkeit das Ich Nach Außen.
00:01:50: Es gibt wieder eine Lesefassung dieser Folge auf meiner Klarsehenseite.
00:01:54: Den Link gibt es in den Show Notes und dort findest Du ne Grafik auf der drei Säulen zu sehen sind, auf die ich mich jetzt beziehe.
00:02:03: In der Grafik stehen die drei Säusen nicht einfach nebeneinander.
00:02:08: Es gibt eine Linie, die sie verbindet und ich kann immer wieder schauen wo will ich starten?
00:02:14: Zum Beispiel Ich gehe zu mir nach innen.
00:02:19: Ich versuche dich zu verstehen.
00:02:22: Ich zeige mich und dann höre ich wieder.
00:02:26: So entsteht Bewegung zwischen ich und du.
00:02:29: Und daraus können wir entstehen.
00:02:33: Für Selbstempathie und Empathie gab es in den letzten Seefunkfolgen bereits Raum.
00:02:40: Heute schauen wir besonders auf die dritte Säule Aufrichtigkeit, dass ich nach außen mich zu zeigen kann sehr unterschiedliches bedeuten.
00:02:52: Ich kann eine Grenze sichtbar machen widersprechen sagen das mir was nicht passt.
00:03:01: Ich kann aber auch Unsicherheit zeigen um Unterstützung bitten Erzählen, dass ich mich einsam fühle.
00:03:08: Was teilen auf das ich stolz bin oder zugeben, dass sich was nicht richtig verstanden habe.
00:03:17: Aufrichtigkeit beginnt also nicht erst im Konflikt.
00:03:21: Sie kann auch heißen etwas von mir sichtbar zu machen was mein Gegenüber sonst gar nicht wissen könnte.
00:03:28: und genau darin zeigt sich für mich was Wesentliches an der Haltung der gewaltfreien Kommunikation.
00:03:34: Es ist nicht nur eine Methode für Konflikt oder einen Weg aus schwierigen Situationen wieder herauszukommen.
00:03:42: Es ist eine Haltung, die Verbindung ermöglichen und gestalten will.
00:03:47: Eine Haltung in der ich mich selbst wahrnehme, mein Gegenüber im Blick behalte und mich so zeigen kann, hisst von mir und für unser Miteinander stimmig
00:03:57: ist.".
00:03:59: So wird GFK zu einer Art Beziehung zu leben?
00:04:03: Nicht nur dann, wenn es schwierig wird sondern auch dort wo Nähe, Echtheit und gegenseitiges Verstehen wachsen können.
00:04:12: Und genau hier finde ich das Eisbergmodell nach Paul Watzlerweg hilfreich.
00:04:18: Was mein Gegenüber von mir sieht ist oft nur ein Ausschnitt.
00:04:21: Vieles von dem was meinen Verhalten prägt liegt unter der Oberfläche.
00:04:26: Da sind meine Gefühle und Bedürfnisse.
00:04:30: Ich bin zum Beispiel unsicher erleichtert traurig angespannt Neugierig oder stolz.
00:04:38: Und dahinter stehen Bedürfnisse wie Zugehörigkeit, Sicherheit, Unterstützung Anerkennung Orientierung Mitgestaltung oder Selbstbestimmung.
00:04:50: Das sind Erfahrungen aus meiner Geschichte Auch belastende oder traumatische Erfahrungen Kulturelle und gesellschaftliche Prägungen Erfahrungen von Zugehöhrigkeit und Nicht-Zugehöhrigkeit von Diskriminierung, Rassismus oder Antisemitismus.
00:05:10: Auch unsere soziale Herkunft und die Erfahrungen damit welchen Platz wir in Gruppen oder in der Gesellschaft einnehmen können dabei eine Rolle spielen.
00:05:20: Und das sind Vorstellungen über Bildung, Status, Familie oder darüber wie ich eigentlich sein sollte.
00:05:29: Pass ich hier dazu?
00:05:31: Darf ich das sagen?
00:05:33: Wäre dich dem
00:05:34: gerecht?!
00:05:36: Solche Gedanken beeinflussen, wie viel Raum ich mir nehme und was sich von mir sichtbar mache.
00:05:43: Nach außen kann ich souverän wirken, Verantwortung übernehmen und funktionieren und gleichzeitig Angst haben mich überfordert fühlen oder Unterstützung brauchen.
00:05:55: nach außen Souveränität im Innern etwas ganz anderes.
00:06:03: Und manchmal ist durchaus etwas in mir da was eigentlich nach außen will, aber ich halte es zurück.
00:06:10: Ein Gedanke scheint noch nicht gut genug zu sein.
00:06:15: Eine Frage müsste sich eigentlich selbst beantworten können.
00:06:18: Eine Idee ist noch nicht ausgereift.
00:06:21: Ich möchte nichts Falsches sagen.
00:06:24: Ich will mich nicht aufdrängen!
00:06:27: Von außen kann das wie Zurückhaltung oder auch Distanz wirken und innen ist längst etwas lebendig.
00:06:36: Auch unsere Erfahrungen im Miteinander spielen eine Rolle.
00:06:41: Welche Erfahrungen habe ich damit gemacht, zu widersprechen?
00:06:44: Grenzen zu zeigen oder Unsicherheitssichtbar zu machen.
00:06:49: Und was habe ich daraus für mich abgeleitet?
00:06:53: Gerade frühere Beziehungen können hier prägen sein und heute kann ich schauen, was davon wirkt noch in mir und wie beeinflusst es, was ich von mir zeige?
00:07:08: Manchmal ist das, was in mir lebendig ist selbst gar nicht eindeutig.
00:07:12: In uns sind unterschiedliche innere Anteile aktiv und mit ihnen können auch unterschiedliche Bedürfnisse verbunden sein.
00:07:21: Ein Teil von mir wünscht sich eine Zugehörigkeit, ein anderer braucht gerade Abstand oder Schutz, ein Teil möchte ja sagen weil ihm Gemeinschaft wichtig ist, ein Anderer möchte nein sagen weil er Ruhe Selbstbestimmung oder eine Grenze braucht.
00:07:43: das muss kein Widerspruch sein den ich sofort auflösen muss.
00:07:47: Es macht vielmehr sichtbar, dass in mir mehrere Bedürfnisse gleichzeitig lebendig sein können.
00:07:56: Aufrichtigkeit kann dann auch heißen – das sind gerade unterschiedliche Seiten in mir oder ein Teil von mir möchte gerne zusagen und gleichzeitig merke ich, dass ein anderer Teil gerade sehr auf meine Kräfte achtet.
00:08:11: Ich brauche also keine fertige eindeutige Position um mich zu zeigen.
00:08:16: Auch meine Ambivalenz darf sichtbar werden.
00:08:20: Aufrichtigkeist heißt auch nicht, dass ich alles von mir offenlegen muss.
00:08:26: Sie heißt für mich Wahlfreiheit – wie viel ich von mir in welcher Beziehung zeigen möchte und was zu diesen Menschen, zu diesem Moment unter unserem Miteinander passt?
00:08:40: Die vier Elemente der gewaltfreien Kommunikation.
00:08:43: können wir dabei Orientierung geben.
00:08:47: Was ist konkret
00:08:48: passiert?".
00:08:49: Wie fühle ich mich damit?
00:08:51: Was ist mir wichtig und welche Bitte oder welche Handlungsmöglichkeit entsteht daraus.
00:08:58: Diese Fragen helfen mir zunächst selbst klarer zu werden, denn ein Einwand gegen die gewaltfreie Kommunikation lautet manchmal – so spricht doch kein Mensch!
00:09:09: Den kann ich gut verstehen.
00:09:12: Wenn ich Beobachtung, Gefühl Bedürfnis und Bitte hörbar der Reihe nach Abarbeit kann Sprache schnell künstlich klingen.
00:09:20: Für mich liegt die Stärke der vier Elemente deshalb nicht darin, alles in einen Satz zu packen sondern darin zu verstehen was in mir eigentlich los ist und dann zu wählen was davon gerade hilfreich ist.
00:09:34: Und was ich aufrichtig teilen möchte.
00:09:37: Nehmen wir ein Beispiel Ich sehe im Arbeitsalltag eine Beschlussvorlage zum ersten Mal und sage... ist einmal nichts weiter.
00:09:53: Mein Gegenüber fragt, was überrascht ich daran?
00:09:57: Ich könnte sagen, dass sich sie erst jetzt sehe und wieder Raum lassen!
00:10:04: Im nächsten Schritt.
00:10:07: mir ist wichtig bei solchen Änderungen früher einbezogen zu sein und noch mitdenken zu können – und dann, wie siehst du
00:10:14: das?!
00:10:17: Eine konkrete Bitte die kann später folgen.
00:10:21: Zum Beispiel könntest Du mir solche Vorlagen künftig spelsens drei Werbtage vorher schicken?
00:10:28: Ein Gespräch muss nicht immer so kleinschrittig verlaufen.
00:10:33: Aber gerade bei Spannung ist es oft hilfreich, nicht alles auf einmal in den Kontakt zu geben.
00:10:40: Denn Aufrichtigkeit lässt sich leichter hören wenn die Dosis passt.
00:10:45: Ich zeige etwas von mir für dich ich zeige wieder etwas von dir und auch du wirst sichtbar.
00:10:54: So entsteht ein Gespräch Nicht nur auf richtiger Monolog Und noch ein anderer Moment.
00:11:03: Ich stehe beispielsweise auf einem Spielplatz, höre einer Gruppe zu und denke, das klingt interessant!
00:11:11: Die kennen sich doch alle schon?
00:11:13: Dann kann Aufrichtigkeit ein einziger Satz sein.
00:11:17: Eure Unterhaltung klingt gerade richtig interessant.
00:11:20: Darf ich mich dazustellen?
00:11:23: Etwas dass bisher nur in mir war kommt in Beziehungen.
00:11:29: Schwieriger wird es wenn bereits etwas zwischen uns steht.
00:11:33: mich störtet was, dass eine Kollegin gesagt oder getan hat.
00:11:38: Ich spreche danach mit anderen drüber – ganz ehrlich das war doch wieder typisch!
00:11:45: Es kann kurzfristig entlasten aber ich sprech über jemandem statt mit ihm oder ihr in Kontakt zu gehen und hier fehlt die Aufrichtigkeit.
00:11:57: Und damit stellt sich die Frage wie kann ich klar sein ohne hart zu werden?
00:12:05: Denn gerade bei Grenzen ist es oft gar nicht so einfach.
00:12:09: Manche werden deutlicher oder härter, weil sie die Sorge haben sonst nicht gehört zu werden.
00:12:15: Andere machen ihre Grenze kleiner oder verpacken Sie in Humor.
00:12:20: Na ihr könnt mich ja ruhig weiter als Letzte informieren!
00:12:24: Wir sagen so etwas vielleicht mit einem Augenzwinkern.
00:12:27: Humor kann entlasten aber er kann auch was maskieren.
00:12:32: Dann wirkt meine Grenze leichter als sie sich für mich eigentlich anfühlt Und mein Gegenüber erkennt womit ich gar nicht, wie wichtig mir das Thema wirklich ist.
00:12:43: Humor kann mich schützen und gleichzeitig meine Grenze weniger sichtbar machen.
00:12:50: Aufrichtigkeit heißt für mich deshalb klar sein ohne hart zu werden und ohne mich zu verstecken.
00:12:58: Das ist mir wichtig!
00:13:00: Das passt für mich nicht.
00:13:02: Hier wünsche ich mir etwas anderes und das braucht Übung.
00:13:09: William Somerset Morgan wird der Satz zugeschrieben, Aufrichtigkeit ist die verwegendste Form von Tapferkeit.
00:13:17: Ich mag diesen Gedanken!
00:13:19: Denn ich kann mich zeigen aber ich kann nicht kontrollieren wie mein Gegenüber reagiert und um das zu wagen brauche ich schon etwas Mut und Tapferkite.
00:13:32: Deshalb finde ich Übungsfelder so wertvoll in GfK Gruppen, in Freundschaften, Familie oder Partnerschaft.
00:13:40: Ich kann früher sagen, dass eine Grenze erreicht ist.
00:13:43: Etwas von mir zeigen was ich sonst zurückhalte und mir Rückmeldung holen.
00:13:49: Wie kam das bei dir an?
00:13:51: War für dich klar was mir wichtig war?
00:13:55: Was hatten dafür gesorgt, dass du im Kontakt bleibst trotz meiner Rückmeltungen?
00:14:02: So entwickelt sich auch ein Gespür dafür wann ein kleiner Schritt reicht und wann mehr hilfreich ist.
00:14:11: Aufrichtigkeit bedeutet mit meiner Haltung sichtbar zu werden.
00:14:16: Wenn jemand abgewertet wird, kann sie heißen damit bin ich nicht einverstanden oder diese Aussage möchte ich nicht so stehen lassen.
00:14:25: und dann gibt es noch eine andere Form von Sichtbarkeit.
00:14:30: was ist wenn ich etwas an mir oder in meiner Geschichte lieber verbergen möchte?
00:14:37: Hier kommt Charme ins Spiel.
00:14:40: Charme kann entstehen weil ich etwas getan habe das nichts zu meinen Werten passt.
00:14:47: Ich habe versäumt, etwas zu erledigen.
00:14:51: Ich habe über jemanden gesprochen statt mit ihm oder ihr.
00:14:56: Ich hab nicht für etwas eingestanden das mir wichtig ist.
00:15:01: aber Scham kann auch dort auftauchen wo es gar nicht um Fehlverhalten geht.
00:15:05: Scham kan dann verhaltensweisen betreffen die ich an mir nicht mag eine Erkrankung oder körperliche Besonderheit seelische Wunden etwa nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen oder versetten meine Herkunft, meiner Familie oder meines sozialen Hintergrunds.
00:15:26: Es kann sein dass es mir selbst gerade nicht zur Verfügung steht mich mit einer Person in mir ,mit Anteilen in mir, mit Zeiten von mir, sich mit meiner ganzen Geschichte anzunehmen und auch das wirkt demiteinander.
00:15:44: Das beeinflusst was ich zeige und was ich verberge wie nah ich andere an mich ran lasse.
00:15:54: Hier brauche ich wieder das Ich nach Ihnen.
00:15:57: Kann ich unterscheiden, gibt es etwas für das ich Verantwortung übernehmen möchte oder geht's darum einer Seite von mir behutsamer zu begegnen?
00:16:09: Mir gefällt dabei die Betrachtung von Charme als Charmkraft wie Vivian Dietmar sie beschreibt.
00:16:16: Charme kann mich klein machen und gegen mich selbst richten.
00:16:19: Sie kann aber auch Selbstreflexion ermöglichen.
00:16:23: Wo es etwas zu verantworten gibt, kann Aufrichtigkeit heißen.
00:16:27: Das war mein Anteil – das war nicht in Ordnung!
00:16:30: Es tut mir leid und wo es um Annahme geht, kann die innere Bewegung anders klingen.
00:16:37: Das gehört auch zu mir.
00:16:40: Ich werke wie schwer es mir fällt mich damit anzunehmen.
00:16:44: ich möchte lernen behutsammer mit mir zu sein.
00:16:49: Wenn ich mir selbst damit etwas mehr begegnen kann entsteht doch mehr Wahlfreiheit.
00:16:54: Aufrichtigkeit heißt nicht etwas offenlegen zu müssen, sondern selbst entscheiden zu können ob wann und wie viel ich davon in Beziehung bringe.
00:17:05: Und damit sind wir bei einem wichtigen Unterschied zwischen Harmonie und Verbindung.
00:17:12: Harmonie bedeutet dass es zwischen uns ruhig stimmig oder konfliktarm ist.
00:17:19: Es kann sehr wohl tun sein.
00:17:22: Verbindung geht für mich noch ein Schritt weiter.
00:17:25: Sie entsteht dort, wo etwas echtes zwischen uns Raum bekommt.
00:17:29: Auch dann wenn das kurzfristig Spannung mit sich bringt.
00:17:34: Manchmal bewahren wir Harmonie indem wir etwas nicht sagen.
00:17:39: Verbindung kann dann bedeuten dass sichtbar zu machen gerade weil es für die Beziehung wichtig ist.
00:17:48: und genau darum geht's für mich bei Aufrichtigkeit.
00:17:52: Etwas von mir in den Kontakt zu bringen das sonst vielleicht verborgen bleiben würde.
00:17:59: Für mich heißt Aufrichtigkeit deshalb auch echt sein, mich so zu zeigen wie ich es möchte und verantworten kann.
00:18:07: Und damit komme ich noch einmal zum Bild des Eisbergs zurück.
00:18:12: Vieles von uns bleibt unter der Wasseroberfläche.
00:18:15: Aufrichtigkeit heißt nicht alles sichtbar zu machen sondern bewusst zu wählen was sich davon über die Wasserobefläche bringen möchte – das braucht manchmal Mut!
00:18:26: Wenn ich weiß nicht, wie mein Gegenüber darauf reagieren wird oder was zwischen uns aus dem, was ich sage entsteht.
00:18:34: Aber genau daran liegt für mich das Wagnis – etwas Echtes von mir sichtbar werden zu lassen und damit Verbindung möglich zu machen.
00:18:43: Mich zeigen heißt Verbindung wagen!
00:18:49: Wenn du diesen Sehpunkt lieber lesen möchtest oder einen Gedanken später noch einmal nachlesen willst, dann findest du die Folge auch als Text auf der Klasehenseite.
00:18:58: Ich habe vorhin schon erwähnt – auch die Grafik, die ich eingangs erwähnte.
00:19:02: Der Link ist in den Show Notes.
00:19:04: Ich freue mich, dass du zugehört hast und ich würde mich freuen dir beim nächsten Seefunk wiederzubegegnen!
00:19:10: Und vielleicht hast du ja auch Lust, mich ihn echt kennenzulernen?
00:19:14: Und bis ganz kurz entschlossen... Am kommenden Wochenende, der Begegnungstil bis September, gibt es noch ein paar wenige Plätze für das nächste Basisseminar.
00:19:24: eintauchen in die gewaltfreie Kommunikation.
00:19:27: Und falls das jetzt ein bisschen zu steil ist dann gibt's jedes Jahr zwei Basis-Seminare und vielleicht begegnen wir uns ja mal bei einem!
00:19:36: Ich packe auch dazu die Informationen in die Show Notes.
00:19:39: Alles Gute deine Sabine Dieterle.
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